Im Garten rund um das Sonnenhaus schöpfen wir zur Erntezeit aus dem Vollen. Im Juli begeistert uns unter anderem die wunderbar rosarot blühende Goldmelisse. Bei der Augenweide macht die Ernte doppelte Freude. Goldmelissen-Sirup schmeckt aufgespritzt angenehm erfrischend. Ein Genuss am Morgen bei unserem Vulkanland-Frühstück.
Das Rezept für dieses herrlich erfrischende Sommergetränk gerne hier zum Nachmachen. Einfach Eiswürfel dazu und mit Soda oder Mineralwasser aufspritzen.
Zutaten:
Zubereitung:


Angelfreunde können ihr Hobby wunderbar mit einem Urlaub im Sonnenhaus verbinden. Am östlichen Stadtrand von Feldbach liegt naturnah der „Hainfelder Teich“, von uns sind dies ca. acht Kilometer, auch über den Radweg gut erreichbar. Ein Naturidyll vor der Kulisse vom gleichnamigen, größten Wasserschloss des Dreiländerecks Österreich – Slowenien Ungarn. In Hainfeld gibt es von Frühling bis Mitte November von Dienstag bis Sonntag die Möglichkeit zu Fischen. Das Einfahrtstor zum Teich ist gut gekennzeichnet, es wird um 7:00 Uhr geöffnet. Die Anlage ist mit fast neun Hektar sehr großzügig gestaltet. Die genauen Fischereibestimmungen gibt es auf der Homepage nachzulesen. www.hainfelderteich.at
Wanderwoche Sonnenhaus
Bei herrlichem Frühlingswetter haben wir eine Wanderwoche im Sonnenhaus mit einer Pilgergruppe aus Salzburg erlebt. So kann eine Wanderwoche auf den Spuren der Vulkane ausschauen. Anreise von Salzburg über Graz nach Feldbach. Check In im Sonnenhaus Grandl. Am Nachmittag Wanderung ab Sonnenhaus zur Münzerkapelle, von dort nach Lichtenegg mit herrlichem Fernblick. Der Weg führt vorbei an der Schokoladenmanufaktur Zotter nach Riegersburg und dort auf die Burg zur Besichtigung. Rückfahrt mit dem Shuttle. Gehzeit: ca. 4 Stunden, mit Begleitung. 2. Tag: Fahrt nach St. Anna am Aigen, Rundwanderung am Weinweg der Sinne. Start / Ziel bei der Vinothek. Tageswanderung quer durch die Weinriede zur Scheming-Kapelle, mit eventueller Mittagsrast beim Aussichtsturm in Frutten-Gießelsdorf führt der Weg zurück zur bekannten Annakirche. Gehzeit ca. 4,5 Stunden. Ohne Begleitung, der Weinflaschenhals weist den Weg, sehr gut beschildert. 3. Tag: Geführte Wanderung ab Sonnenhaus nach Eichkögl, zur Weltmaschine, über Edelsbach und den modernen Kreuzweg, thematisch zur Osterzeit passend, führt der Weg zur Platzer-Kapelle am Gniebingberg. Von hier geht es über den Auersberg hinunter zum buntesten Kirchturm der Welt bei der Pfarrkirche in Feldbach. Rückfahrt mit dem Taxi zum Sonnenhaus. Gehzeit ca. 4 Stunden, mit Begleitung. 4. Tag: Fahrt mit der Gleichenbergerbahn bis nach Gnas. Hier folgen Sie der Beschilderung des Kaskögerlweges mit dem Wiedehopf am Schild. Über das Kaskögerl zum Obsthof Haas, Schloss Poppendorf, vorbei an der Museumslinde führt der Weg zum Gasthof Binderhansl für eine Stärkung und zurück zur Bahnstation. Gehzeit: 3,5 Std. Hier gibt es die Möglichkeit mit der Bahn zurück zu fahren oder den Bahnwanderweg über den Kalvarienberg Feldbach bis zum Bahnhof zu wählen. Wanderprogramm

Saisonstart im Sonnenhaus. Tanja und Fritz Marko von der Galerie lebensart marko haben eine Gemeinsamkeit, die KUNST. Sie bringen ihre Kunst zu unseren Gästen. Hängebilder, Mobile, Stäbe bereichern in den Sommermonaten unseren Verandazugang und den Frühstücksraum zieren tolle Bilder. Die Materialien Altholzrahmen, Schwemmstücke, Rostelemente werden mit Keramik kombiniert. Eine Kombination, die zu Landlust Steiermark passt. Gekonnt setzen die beiden Kunstschaffenden Akzente, erscheinen ganz leise, werken ein paar Minuten, verwandeln den Ort und inspirieren unsere Gäste, oft auch zu einer Regionsfahrt entlang der sanften Hügel ins Atelier zu ihnen nach Unterlamm. Netzwerken unter Nachbarn.

In der Bauplanung gab es die Diskussion bezüglich Klimaanlage im Ferienhaus. Die Sommer werden heißer, müssen wir eine Vorsorge für Ferienwohnung / Zimmer treffen? Im Zuge dessen kamen wir mit Anton Frauwallner von Pro Lehm ins Gespräch. Lehm ist ein alter, natürlicher Baustoff. Menschen fühlen sich in diesen Räumen unbewusst wohl. Der Gedanke an Lehm ergänzt sich auch sehr gut mit dem Gedanken der Revitalisierung. Lehm eignet sich gut zum Verputz unserer Ziegelmauer. Als wir in Fehring vor der Lehmwand in der Landschaft standen und uns die Verarbeitung erklärt wurde, stieg unsere Begeisterung. Nur 20 km entfernt entsteht unser Putz. Der Lehm wird dort der Erde entnommen, getrocknet, gemahlen, durchgesiebt und in Bag´s in den Hof geliefert, Wasser dazu und los geht’s. Ganz so einfach ist es doch nicht.

Vorher wurde Stuckaturrohr in mühsamer Kleinarbeit bis in jeden kleinen Winkel angebracht, damit der Putz besser hält und als zusätzliche Dämmung. Dann wurden die Leitungen für die Wandheizung angebracht und zum Schluss der Lehm in Grob- und Feinputz aufgetragen und verrieben. Jeder der weiß, wo feuchter Lehm überall klebt, versteht eventuell meine plötzlichen Zweifel während der Ausführung, ob dies was wird. Die Handwerker haben dazu weise gelächelt. Ich nehme an, sie erleben dies jede Woche neu, wenn sie bei Privatbaustellen die Auftraggeber treffen. Zur Schüttung auf der alten Holztramdecke wurde im Silowagen Lehmgranulat angeliefert und eingeblasen. Wir sind froh, dass es Menschen gibt, die dieses Handwerk verstehen und es ausführen. Gerne nehmen wir die Mehrkosten für die vielen Handgriffe der altbewährten Bauweise in Kauf.
Der Malermeister aus unserem Dorf nahm die Herausforderung ebenfalls an, es war seine erste Arbeit mit Lehmfarben. Sie ist gelungen. Nähe schafft Vertrauen. Von Freude noch keine Rede. Die kam erst später. Umso mehr, als im Hochsommer die Gäste tagsüber gerne in der Wohnung ein Nickerchen machen mit dem Beisatz: „Hier ist so ein angenehmes Klima“. Die feuchtigkeitsregulierende Wirkung von Lehm wird WAHRgenommen. Das Gute liegt so nah! Danke an das Team von Pro Lehm. Somit wandelt sich bei der Urlaubswahl in der Ferienwohnung „Am Heuboden“ oder im Zimmer „Vogelnest“, beide im 1. Stock, der Gedanke an Überwärmung im Sommer und trockene Luft während der Heizperiode zu Wohlgefühl und einem Beitrag im Sinne der Nachhaltigkeit. Der kurze Weg des natürlichen Materials vom Rohstoff zum Einsatz als Wandverputz und die bauphysikalische Wirkung im Vergleich zu einer klassischen Klimaanlage wirken sich positiv auf unseren ökologischen Fußabdruck aus, ein nachhaltiger Urlaub.
Begleitend ale Einstimmung in ein schönes Frühlingswochenende: in unserer Pfarrkirche in Edelsbach gibt der Chor KroCant ein Abendkonzert. Beginn um 19:00 Uhr. Die Chorleiterin Frau Urusla Krotscheck ist bekannt für ein flottes, vitales Reportaire mit ihrem Chorteam. Eintritt – freiwillige Spende!
… und alljährlich „a hard year´s spring FESTIVAL in Feldbach, tolle Programme für einen erfüllten Frühlingsabend Link zum Programm
Unsere Hausgäste aus Karlsruhe haben bei einer Winterwanderung Freundschaft mit Alpakas geschlossen. Einer kurzer Anruf genügte, um einen Termin am nächsten Vormittag für eine Alpaka-Wanderung zu bekommen. Die Familie Bratschitz in Oedt 25 bei Feldbach hat ihren Hof gut gekennzeichnet, Bilder der Tiere begrüßen uns bereits am Weg zum Gehege. Franz erklärt uns Hintergründe über die Alpakas und wir haben genügend Zeit, uns von ihnen beobachten zu lassen und sie beobachten sehr genau. Alpakas sind Fluchttiere und haben sehr feine Sinne. Nachdem wir alle das dichte Fell berührt, die schönen Frisuren fotografiert und uns mit dem Gelände angefreundet hatten, starteten wir mit Dumbo und Aladdin – ja, alle haben Namen und sehr unterschiedliche Charaktere, was wir schon in kurzer Zeit wahrnehmen konnten. Eine Alpaka-Winter-Wanderung in herrlicher Naturkulisse hat unser Wissen in zwei Stunden erweitert und uns – danke an Franz – Freude und Zugang zum Wesen der Alpakas gebracht.
Alpakas kommen aus den Anden, leben dort in freier Wildbahn und werden als „Neue Welt Kamele“ bezeichnet. Sie wiegen ca. 60 kg und werden bis zu 20 Jahre alt. Die Tiere werden ein Mal pro Jahr geschorren, cirka 2 kg der geschorrenen Wolle wird veredelt und kann als fertiges Wollknäuel (Strickerinnen gesucht) Schuheinlage, Alpaka-Bettdecke und Filzmaterial erworben werden. Im Unterschied zu Schafwolle enthält sie kein Wollfett und trägt sich wesentlicher weicher auf der Haut.


Winter im Landhaus. Das Sonnenhaus ist winterlich geschmückt und liebäugelt mit Naturliebhabern. Gediegenes Ambiente und Bratapfelduft unterstützen das Wesentliche. „Ankommen und Herzensqualität erleben.“ Am Wiedenberg bei Feldbach pflegen Wolfgang und Gabi in ihrem revitalisierten Bauernhof Heimatgefühl. Wiederentdeckte Erfüllung durch qualitätsvolle Bescheidenheit entspannt den Kopf und füllt das Herz im Haus und beim Winterspaziergang. Die leuchtenden Misteln in der Streuobstwiese am Weg zeigen diese Fülle. Vielleicht nehmen wir welche mit für einen Winterstrauß. Wenn es draußen still wird, kann man drinnen das stärker werdende Licht rund um die Wintersonnenwende vernehmen. Jetzt ist die Zeit für die Feuerschalen, zur blauen Stunde einheizen und die Wärme beim Verweilen im Hof nutzen bis die Sonne untergeht, wärmenden Holunderpunsch im gemütlichen Ohrensessel, Saunagenuss in der Wohlfühlstube, einen Blick zu den Sternen und zu den Rauhreifgemälden im Garten.
HolunderpunschHolunderpunsch-Zutaten:
1 Liter Wasser, 6 Beutel Rote Nasen Bengelchen Punsch Sonnentor (oder Schwarz-, Grün-, Früchtetee), 0,25 Liter Holundersirup, 0,25 Liter Apfelsaft, 0,75 Liter Isabellatraubensaft, 1 Sternanis und je eine kl. Messerspitze gemahlenen Cardamom, Zimt und Gewürznelke.
Als Grundlage für Punsch bietet sich Tee an. Wasser aufkochen, die Teebeutel damit übergießen und für Punsch mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Verfeinert wird mit Fruchtsaft und Sirup. Wir verwenden ausschließlich Säfte von Früchten, welche bei uns wachsen. Den Apfelsaft, Holundersirup und Isabellatraubensaft gemeinsam aufkochen, danach die Gewürze (nicht zu viel, sonst wird er bitter) und den Tee dazu geben, 30 Minuten ziehen lassen, nicht kochen! Jetzt fehlt noch der Schuss für Jene, die es mit Alkohol mögen, pro Glas ein Stamperl Gin oder Holunderlikör.
Unsere StreuobstwieseUnsere Bäume begleiten uns durch das Jahr. Im Frühling erfreuen wir uns an der Blüte, im Sommer spenden sie uns wertvollen Schatten, im Herbst dürfen wir ernten und im Winter erzählen sie uns in einen Rauhreifmantel gehüllt, Geschichten.




