Ein forderndes Jahr 2020 ist vollbracht. 13 Vollmonde hat es durchlaufen. Dankend für die heurigen Erfahrungen und der guten, gesunden Bewältigung des Pandemie-Jahres 2020 mit Ihnen als disziplinierte Gäste tauchen wir in das energetische Nullfeld zur Jahreswende ein. Nach zwanzig Betriebsjahren bleiben heuer die Türen zu Silvester erstmals geschlossen. „Weißt du noch, wie die Stille klingt?“ steht am Hofeingang. Und wenn wir auf der geschützten Sonnenbank sitzen, in den Himmel blicken und uns über das vergangene Jahr unterhalten, bemerken wir, dass es eine für uns ungewohnte Stille ist und wir uns sehr auf Begegnungen mit Gästen am Hof freuen. …Unser aller geistige Schöpfung ist Teil des „NEUEN“. Diesen Quell senden wir Ihnen mit den Silvester-Sonnenstrahlen entgegen. Um Punkt Null Uhr wird die Pummerin am Wiener Stefansdom das Jahr 2021 einläuten und wir werden traditionell ohne Raketenfeuerwerk den Walzer im Hof tanzen. Die Wiener Philharmoniker spielen erstmals ihr Neujahrskonzert mit den Walzermelodien ohne Publikum, der löhnende Applaus wird virtuell von klatschenden Menschen aus über 90 Ländern zusammengeschaltet. Blicken wir dem NEUEN entgegen. Prosit, auf ein glückliches 2021. Am Freitag, dem 29. Jänner öffnen sich wieder die Türen.

„Stiller Advent“ ist der Slogan der Region Vulkanland Steiermark. Mit der grünen Beleuchtung sakraler Bauwerke in den vier Adventwochen wird die Hoffnung der Ankunft / Geburt Jesu angezeigt. Dieses Licht wechselt am Hl. Abend in ein weißes Licht, das Licht steht für Freude. Durch den Lockdown ist es tatsächlich still geworden. Wir haben die Zeit für eine Weiterentwicklung genutzt.
Heute am 3. Adventsonntag freuen wir uns über die neue Photovoltaik-Anlage am Dach über dem Büro. Unser Elektroinstallateur, Fa. Ramert, hat pünktlichst geliefert und montiert. 10 kWp werden zukünftig das Sonnenlicht auf unserem Dach in elektrische Energie umwandeln. Zur Verbesserung der Ökobilanz trägt auch die Warmwasseraufbereitung der 25 m² Solaranlage bei. Unsere beiden, mittlerweile auf E-Betrieb umgestellten, Autos und die E-Bikes fahren mit Sonnenhaus-Strom. Die Raumwärme gewinnen wir aus Biomasse vom eigenen Wald. An den Methoden wie wir unsere eigene Energie gut einsetzen und unsere Akkus aufladen, tüffteln wir noch. 😉
Die alljährliche Morgenwanderung (absoluter Akkuladespaziergung) zur Wintersonnenwende muss heuer aufgrund der Pandemie entfallen. Und das rund um das seltene Himmelsspektakel der Begegnung von Jupiter und Saturn. Wir üben uns in Geduld, die Wintersonnenwende 2021 kommt bestimmt. Der Blick ins Adventlicht und der Duft der Bienenwachskerzen tragen jedenfalls zur Entspannung bei.

Die Kulturszene im Thermen-Vulkanland Steiermark hat trotz der Herausforderungen im Corona-Jahr 2020 ein Herbstprogramm zusammengestellt. KulinarischLiterarisch von Josef und Helga Kirchengast heben wir hervor, zumal uns die Lebensphilosophie und authentes Wohnen im ländlichen Raum verbindet. Link zu den Veranstaltungen Oktober – Dezember 2020.
Wanderwochen 2020Heute sind die Gäste unserer dritten Wanderwoche 2020 abgereist. Bei herrlichem Wanderwetter (nicht immer Sonne pur) hat Petra auf Touren entlang von Themenwegen Lust auf die Steiermark gemacht. Über die Herzerlstraße gibt es eine schöne Verbindung nach Marburg in Slowenien, von uns Untersteiermark genannt, so liegt der Titel der Wanderwoche „Steiermark – do bin i her“ nahe. Zufriedene, gut gelaunte Gesichter bei der abendlichen Rückkehr zum Hof. Am HimmelErdenWeg, direkt ab dem „Basislager“ Sonnenhaus Grandl begehbar, haben wir in dieser Woche für die Picknickrast kurzerhand ein Aufwärmen an der Feuerschale eingeschoben. Die zusammengetragenen Schmiedeeisenstühle von den Terrassen für eine edle Tafelrunde. Natürlich Kunstchmiede-Handwerkskunst aus dem Vulkanland Steiermark vom Familienbetrieb Hiebaum. Die drei Termine für Wanderwochen 2021 sind bereits online. Einen herzlichen Dank an WeltWeitWandern für die Kooperation in der Steiermark. Danke an Mitwanderer Hrn. Martin Amanshauser für den Artikel in der Presse. Link zum Bericht
SOMMER.frische.HOCH.kulturEntlang der B66 im südöstlichsten Teil von Österreich liegen sehr kraftvolle Kleinode. Von Riegersburg, über Feldbach, Bad Gleichenberg, Straden und Bad Radkersburg arbeiten inspiriert Künstler und Kulturveranstalter. Fritz und Tanja Marko von Lebensart MARKO präsentieren alljährlich in den Sommermonaten einen kleinen Auszug an Werken im offenen Sonnenhaus-hof, ihre Galerie in Unterlamm ist einen Ausflug wert. In der Online-Broschüre SOMMER.frische.HOCH.kultur sind Ideen für eine Reise in das Vulkanland Steiermark und ein Kultur – Veranstaltungskalender für die Sommermonate zusammengefasst. Link zur Broschüre
Unser Danke: Exklusives Lava Bräu-VerkostpaketIn den letzten Wochen haben wir viel über unsere Wurzeln nachgedacht. Der Wert der vernetzten Unternehmenskultur im Vulkanland, über Jahre entstanden, wird greifbar. Es stimmt uns dankbar. In den Gesprächen bemerken wir, dass viele Menschen Akzente setzen und mehr Nähe kaufen. Unter dem Motto: „Geht´s dem Nachbar gut, geht´s mir gut!“ teilen wir mit Ihnen gelebte Regionalität.
Ab 6 Nächten Aufenthalt erhalten Sie von uns als Dankeschön für Ihr Vertrauen und Ihren Beitrag zur Stärkung kleiner, regionaler Betriebe ein exklusives Lava Bräu-Verkostpaket inkl. geführter Online-Verkostung.
Die kleine, feine Bio-Brauerei Lava Bräu liegt 500 Meter von uns entfernt am Fuße des Wiedenbergs. Mit viel Handarbeit und Fingerspitzengefühl wird hinter der unscheinbaren türkisen Tür in der kleinen Manufaktur veredelt. Geschäftsführer Roman Schmidt hat seine Lebensmittelbotschaft speziell für Sie auf ein Video gesprochen. Somit ist es zeitlich unabhängig, wann und wo Sie den Genuss der kommentierten Verkostung ganz persönlich unter sich erleben. Erfahren Sie Interessantes zu den Bieren, schmecken Sie die Unterschiede, lernen Sie die Philosophie von Lava Bräu kennen und hören Sie Tiefgründiges hier im Vulkanland. Ein inspirierendes Erlebnis nicht nur für Bierfans!

Die Online-Verkostung genießen Sie gemütlich im Sonnenhaus. An Ihrem ausgewählten Lieblingsplatz. Verkostpaket auspacken, mit Ihrem Mobilgerät einloggen oder ein Sonnenhaus-Tablet zur Hand nehmen und los geht’s! Am Lagerfeuer. Auf der Picknickdecke. Zwischen den Apfelbäumen. Im gemütlichen Zimmer. Auf der Terrasse. Am Beckenrand. Unter der Weinhecke. So, wie Sie es mögen.
Bestellen Sie sich dazu einen Picknickkorb bei einem unserer Partner oder backen Sie Ihr eigenes Steckerlbrot am Lagerfeuer!
Gerne kann das Lava-Bräu-Verkostpaket auch bei Kurzaufenthalten einen Abend füllen, einfach vorbestellen und am Wiedenberg das genießen, was in der Nachbarschaft veredelt wird.



Wir packen unseren Wanderrucksack und starten direkt vor der Haustür. Vom Sonnenhaus wandern wir bergab und biegen beim „Saturn“ rechts auf den Planeten-Wanderweg ab. Genau hier teilt sich die 8er-Schleife des Wanderweges in die grau markierte HimmelErdenWeg-Runde mit 3 Std.15 Min. (Schloss Kornberg Runde) und in die gelb markierte HimmelErden Weg-Runde mit 2 Std. (Vulcano-Schinken Runde). Dem Weg rechts der Straße folgend, wandern wir nach Wetzelsdorf. Vor dem Bach rechts gehts wieder rechts. Ein Stück nach den Häusern steht der „Uranus“ und bald überqueren wir etwas südlicher den Auersbach, durch den Rosenbogen erreichen über den Zwergenweg. Texte nehmen Kinder und Erwachsene mit auf eine Reise zu den Geschichten der Naturwesen. Hier ist die Abzweigung zu Schloss Kornberg. Ein kurzer Stichweg führt zum Schloss – ein Besuch lohnt sich jedenfalls!
Der HimmelErdenWeg führt uns weiter über die Anhöhe durch ein kurzes Waldstück. Auf dem Höhenweg Richtung Kogelberg eröffnet sich der Blick auf die mächtige Riegersburg. Wir verweilen im Garten des Obsthofs Nestelberger und verkosten frische Produkte, wie Caldera aus dem „Dursthäusl„.


Die Schritte führen uns über eine kleine Anhöhe und durch den Wald geht es steil hinunter ins Tal. Der frische Duft blühenden Holunders begleitet uns. Bergauf laden Himmelsleiter und Himmelstor zum Verweilen ein. Wir erreichen am markierten Weg durch den Weingarten eine Gaststätte mit angeschlossener Sternwarte. Auf der Terrasse Platz genommen, lassen wir unseren Blick über die Landschaft mit den markanten Gleichenberger Kogeln schweifen.
Frisch gestärkt besuchen wir die Münzer Kapelle – ein toller Kraftplatz nur wenige Schritte vom Heurigen entfernt. Hier tanken wir Sonne und Energie für das letzte Wegstück. Von der Sternwarte ausgehend führt uns der Planeten-Wanderweg wieder zurück zum „Saturn“, unserem Ausgangspunkt. Dort biegen wir rechts ab und kommen kurz darauf wieder im Sonnenhaus an, wo wir die Wanderung am Lagerfeuer Revue passieren lassen.
Reine Gehzeit für den HimmelErdenWeg: ca. 3 Stunden 15 Minuten.








Endlich geht´s wieder los, wir freuen uns auf ein belebtes Haus. Ab 29. Mai ist es wieder möglich. Wir sind vorbereitet auf den Luxus der Einfachheit. 💚 Wir denken an Ihre Sicherheit und sorgen für Erholung in liebevollen Zimmern / Ferienwohnungen. 💚 Gerne decken wir ein regionales Frühstück auf Ihrer Terrasse oder auf der überdachten Veranda vor dem Frühstücksraum für Sie ein. 💚 Die Leichtigkeit des Seins beim sanften Schaukeln in gewebten Hängematten und Hängesesseln unter den Baumkronen vernehmen. 💚 Idyllische Rückzugsmöglichkeit mit Gartenliegen im einfach gestalteten Naturraum, solarbeheiztes Schwimmbad. 💚 Feuerschalen mit Grillrost und Holz stehen bereit – archaisches Kochen und achtsames Pflegen des Feuers, einfach probieren.💚 Entspanntes kommentiertes Onlinetasting mit der Bio Lava-Bräu Box aus der Nachbarschaft, ganz privat. 💚 Saunaplan zur persönlichen Nutzung für 2 Stunden pro Tag. 💚 Hauseigene Trekkingräder zur freien Entnahme, E-Bikes werden gerne für Sie vorbestellt. 💚 Für Wanderfreudige: fixe Wanderpakete mit Garantie der Kleingruppe.
Maiwipferl-Hustensaft mit dem gewissen ExtraIm Frühling ist Zeit für Erneuerung. Die Bäume stehen voll im Saft und treiben fröhliche Blüten. Und von den Nadelbäumen leuchten helle, kleine Triebe – die wertvollen Maiwipferl. Den süßen Sirup aus Maiwipferl holen wir in der Hustenzeit gerne hervor. Warum das so ist? Die jungen, hellgrünen Ansätze enthalten viele ätherische Öle, Harze, Tannine und Vitamin C. Eine kraftvolle Kombination und ein natürliches Mittel gegen das lästige Kratzen im Hals.

Wichtig beim Sammeln von Maiwipferln: Nicht zu viele Triebe von einem Ast pflücken! Durch die Ernte der frischen Spitzen nehmen wir dem Baum seine Verjüngung. Daher immer nur einige wenige Wipferln vom Baum holen und dann weiter zum nächsten.
Für unseren Maiwipferl-Hustensaft mit dem gewissen Extra finden wir die Grundzutaten im Wald. Und auf der Wiese. Den dieses Jahr ergänzen wir unseren Ansatz erstmals mit einigen Blättern Spitzwegerich. Seine Inhaltsstoffe wirken hustenlösend und sind damit das perfekte Extra zur Unterstützung der Maiwipferl. Danke an Fräulein Grün für die Inspiration!


Maiwipferl und Spitzwegerich werden mit Rohrzucker angesetzt. Danach das Glas sorgfältig verschließen und mehrere Wochen stehen lassen. Der Zucker saugt die Wirkstoffe auf und verflüssigt sich. Wenn es soweit ist, den Sirup abseihen und bis zur Hustensaison dunkel und kühl lagern.
Streuobstblüte NaturschauspielUnser malerischer Hügel als einzigartiges Kulturgut. Eine Streuobstwiese im Wandel der vier Jahreszeiten ist für viele ein Sehnsuchtsort. Deshalb setzen wir auf die Pflege des Obstgartens. Im Monat April erschließt sich ein weißes Blütenmeer. Den rosa Blüten der Pfirsiche folgen die kleinen, weißen Blüten der Kriecherln und Zwetschken, die Aroniabäume, ein paar Tage später folgen die Kirschbäume und die dicht weißen Blütenköpfe der Birnbäume. Und dann folgen die Apfelsorten. Bei ihnen zeigt sich vor dem Aufblühen ein rötlicher bis rosa Ansatz, dann öffnen sich jeweils fünf Kelchblätter in einem Naturschauspiel, sie verwandeln den Garten alljährlich zu einem Paradies, dass wir vor Freude still werden und die Hummeln und Bienen dafür ganz laut. In den Mittagsstunden, wenn die Sonne schon eine gute Kraft hat, nehmen sie die Baumkronen für sich in Anspruch und „wurreln“ emsig in den Blüten, als gebe es kein Morgen.

Jetzt ist die Zeit, wo wir die Hängematten aus der Winterkiste holen und den Frühlingskonzerten lauschen. Und jedes Jahr versuchen wir erneut, am Gesang unsere Vögel zu erkennen, wer den nun wen ruft oder gerade vertreibt. Gemäht wird erst im Juni, wenn die Wiesenblumen ausgesamt haben und genießen die bunte Vielfalt. Im Herbst klauben wir die Äpfel und pressen aus den alten Sorten einen Bio Apfelsaft für das regionale Frühstück. Kronprinz Rudolf, Ilzer Rose, Bohnapfel, Maschansker und Schafnase verleihen dem Cuvee Duftaromen und eine herrliche Farbe. Ein natürlicher, köstlicher Durstlöscher.

Eine Streuobstwiese deckt das Tischlein reichlich: Von den Blüten der Obstbäume, den saftigen Blättern als Raupenfutter, zu den reifen Früchten selbst bis hin zu Nektar und Pollen der umliegenden Blumenwiese lockt die Pflege eine Vielzahl an Insekten, wie Wildbienen oder Schmetterlinge, an. Und diese locken wiederum Vögel und Säugetiere, die neben der reichlichen Nahrungsquelle auch ein Zuhause finden. Denn die Höhlen alter Bäume sind, nachdem der Grünspecht ein Loch gezimmert hat, beliebter Unterschlupf für Fledermäuse oder Siebenschläfer. Gerne brüten zudem Steinkauz oder Wiedehopf in ihnen.
Für uns hält die Streuobstwiese eine identitätsstiftende Funktion inne. Es gibt sie durch Zutun des Menschen und hat daher für uns eine kulturelle Bedeutung. Streuobstwiesen ein Leben einhauchen und Gästen die Tore öffnen, sich aus der Perspektive der Hängematte gedanklich in den Baumkronen zu verlieren wandelt Sehnsüchte in zufriedene Fülle.

Fototour zum Sonnenaufgang. Der Sonne entgegen. Start kurz nach 5:00 Uhr morgens mit der Fahrt in Richtung Riegersburg. Entlang der Hügelkämme surren wir leise mit unserem E-Up dahin, überall blühen die Äpfelbäume. Hochstamm-Streuobst, ihre Wuchsform entspricht nicht immer unseren Normen und macht sie als Fotomotiv besonders interessant. Weiße Blüten über und über bedecken die Äste und bilden eine einzige Blütenkrone und das bei Sonnenaufgang. Das Land schläft noch, die gesamte Aufmerksamkeit gilt der Blütenlandschaft und den Kameraeinstellungen. Im Osten geht die Sonnenaufgangsfahrt mit der Suche nach passenden Motiven hinunter in das Raabtal. Das frühe Sonnenlicht spiegelt sich im Wasser. Die noch unbelaubten Sträucher und Bäume am Flussufer sind ein interessantes Motiv. Begegnung mit den Spargelstechern, sie sind am Weg zum Feld und voller Datendrang. Jetzt ist es Zeit zurückzufahren und beim Frühstück die Fotos auszutauschen, so früh am Morgen und schon so erfüllt.


